Jagd-Gegner wird man nicht aus Langeweile, sondern aus Kenntnis über diese Tierquälerei
Es ist an der Zeit, eine schweizweite Initiative zur Totalrevision der Jagd in die Wege zu leiten. Wir glauben, dass viele Naturliebhaber, Sportler, Wanderer, Tierfreunde, Pilzler, Mountainbikers, Bergsteiger, Skitourenfahrer, Sportler, Radfahrer, Hundehalter usw. davon zu überzeugen sind.
Wenn wir in einem jagdfreien Gebiet unterwegs sind, stellen wir immer fest, dass die Wildtiere nicht in panischer Angst davonhetzen und den zweibeinigen Besucher neugierig und ohne Angst beobachten, oftmals sogar beschnuppern kommen. Es herrscht eine friedliche Atmosphäre.
Die Biodiversität ist eine moralische Verpflichtung die Vielfalt der Gene, Arten und Ökosysteme zu erhalten. Den Schweizerinnen und Schweizern wird heute gesagt, die Jagd sei ein "Service Public" und dass man die Wildtierbestände regeln müsse. Der Jäger ginge nicht mehr zum Vergnügen jagen, sondern aus einer Notwendigkeit heraus. Nur, stimmt das auch? Die intensiven Land- und Waldnutzungen wirken sich ebenfalls negativ auf unsere Wildtiere aus. Verschiedenen Bodenbrütern, aber auch etwa dem Feldhasen, wird dadurch mancherorts das Überleben erschwert oder gar verunmöglicht. Die Jagd ist nach der industriellen Landwirtschaft der Artenfeind Nr. 2! In manchen Grossstädten ist die Artenvielfalt an Tieren grösser, als auf dem Land mit einem Jagddruck.
Die jagende "Minderheit" der Schweizer Bevölkerung (0.3%) gibt an, dass sie mit der Jagd einen Verfassungsauftrag erfüllen. Dem ist kurz hingeschaut tatsächlich so, nur, wo finden sich die Jäger wieder? Zum Beispiel im Parteipräsidium der CVP und generell im Parlament der Eidgenossenschaft, genau diese Kreise also, welche die Gesetze in die Verfassung einfliessen lassen können und es auch tun. So gaben sich die Jäger einst selber den Verfassungsauftrag um sich danach als Musterschüler aufzuführen, mit der Behauptung nur zu tun, was ihnen aufgetragen wurde.
Viele Jäger benutzen die Ausrede, sie müssten freilebende Tiere umbringen, um den überschüssigen Bestand zu dezimieren, denn sonst gibt es nicht genug Futter, und dann müssen die Tiere sowieso sterben. Solche Menschen sind nur Haaresbreite davon entfernt, Mord auch als ein praktisches und humanes Mittel zu betrachten, die Menschen in überbevölkerten Gebieten wie China, Indien und den Slums zu dezimieren.
Jäger sehen den Krieg gegen die Wildtiere immer als ideale Lösung um Bestände zu quälen. Dabei ist die Natur durchaus fähig, ihre Probleme selber zu lösen, ohne das der Jäger mordet und tötet.
Nationalpärke, Holland, weite Teile von Belgien, jagdfreie Inseln und viele Gebiete mit einem Jagdverbot zeigen, dass sich die Natur und die Wildtiere seit tausenden Jahren aufgrund von verschiedenen Faktoren selber viel besser regeln, als mit den Jägern. In keinem Kanton in der Schweiz kam es in so kurzer Zeit zu einer derart starken Biodiversität, wie im Kanton Genf und dort gibt es seit über 35 Jahren ein Jagdverbot. Genf hat eine 12 Mann starke staatliche Wildhüterregelung ohne die Barbareien der Pseudojäger.
Die Jagd in der Schweiz ist in jeder Hinsicht von einer in der Steinzeit zweckorientierten und legitimer Berechtigung zum Überleben sehr weit abgedriftet und zu einem Spass-Morden an Tieren verkommen. Heute haben wir schweizweit korrumpierte Kreisläufe von Patent- und Revierzahlungen durch Jäger an sich so finanzierenden Verwaltungen in den Kantonen, welche zum Teil dafür auch jährlich ein "attraktives" Gemetzel von friedliebenden Tieren in der Natur organisieren. Wer bezahlt schon freiwillig mehrere hundert Franken pro Jahr für ein Patent, tausende Franken an Pachtzinsen usw. wenn es ihm keinen Spass macht, gegen friedliche Tiere gewalttätig mit Schusswaffen vorzugehen oder sonst dadurch zu profitieren? Jagd und Fischerei ist Tierquälerei und Unsittlichkeit! Die Tierestände jährlich aus Freude an der Jagd zurecht zu schiessen, ist keine nachhaltige Betätigung, sondern eine Perversität. Was “waidgerecht” ist, sollen nicht länger die Jäger beschliessen dürfen. Der legalen Lust am Töten muss Einhalt geboten werden!
Jedes Jahr werden so rund 150'000 Tieren als Hobby von den Jägern in der Schweiz getötet - was ein klarer Beweis ist, dass die heutige Form der Jagd zur nachhaltigen Regulierung versagt hat und die Probleme nicht gelöst sind! Dass das Wild natürlicherweise stirbt, bevor der Jäger auch nur einen einzigen Schuss abgeben kann, dies gilt es zu Verhindern und ist wohl einer der zentrale Gedanke der Jagdplanungen, welche in vielen Kantone mafiaähnliche Strukturen aufweisen. Wildbiologen und Wissenschaftler die wirklich etwas vom Fach verstehen, werden diskriminiert und mundtot gemacht. Ein Paradebeispiel ist der Kanton Graubünden mit seiner weit über die Landesgrenze negativ bekannten barbarischen Jagdverwaltung um Dr. Georg Brosi, Hannes Jenny und Co.
Die Jägerschaft ist mitverantwortlich für die vielen Wildunfällen. Schweizweit kollidiert durchschnittlich jede Stunde ein Auto mit einem Reh. Daraus ergeben sich pro Jahr 20 000 verunfallte Tiere im Strassenverkehr. Dabei werden 60 Personen verletzt und es entsteht Sachschaden von 25 Millionen Franken. Es gibt eine Studie aus Frankreich, die zeigt, dass die Jägerschaft viel mehr Schaden anrichtet, als das Wild dem die Jägerinnen und Jäger hinterherjagen. Die Jägerschaft verursacht Personenschäden (rund 300 Jagdunfälle pro Jahr in der Schweiz), Umwelt-, Sachschäden, Artenschäden usw, die weit über den durchschnittlichen 2% der Verbissschäden durch das Wild an Pflanzen bzw. Holzertrages liegen. Jedes Jahr gibt es immer wie mehr Wald und dennoch werden die Wildtiere heute von der Forst- und Jägerschaft praktisch nur noch als Schädlingen bezeichnet.
Ist der ökologische Fussabdruck der Jäger umweltfreundlicher, als jener der Wildtiere? Was für eine Plage die Jäger für die Natur, Umwelt, Menschheit, Tierwelt und die Biodiversität sind, kann man anhand diversen Rechnernund Studien, beim Bund, Versicherungen, SUVA (rund 300 Jagdunfälle) Gesundheitsämtern, WWF, Greenpeace usw. selber anschauen. Keine Wildtierart wird so miserable Werte haben wie die Jäger.
Die Jagdwaffen führen zu Missbrauch in unser allem Sozialleben. Immer wieder kommt es zu Schusswaffensuiziden, Drohungen und tödlichen Tragödien. Es gibt Studien die zeigen, dass 90% der Gewaltverbrecher als Tierquäler oder Jäger angefangen haben. Echter Tierschutz ist auch Menschen- und Naturschutz.
Dieses schändliche Treiben der Jäger ist für eine moderne Gesellschaft wie die unsrige als solches nicht mehr länger hinnehmbar. Die Bevölkerung wünscht Ruhe und Frieden in den Erholungsräumen und keine Kriegsspielereien und sinnlose Abschlachtungen von Wildtieren, was auch für den Tourismus schädlich ist. Der moderne und zivilisierte Mensch erfreut sich am Austausch mit der lebenden Tierwelt und Natur und wendet sich mehr und mehr von steinzeitlichem Verhalten ab. Jäger waren seit den Anfängen der Menschheit Diebe und Verbrecher in der Natur. Erst der Ackerbau führte zur Zivilisation. Waffen wurden auch entwickelt, damit sich die Sammler vor den barbarischen Jägern und Raubtieren schützen konnten.
Die heutige Jagd zerstört das normale soziale Zusammenleben der Wildtiere, das ökologische Gleichgewicht, ihre natürlichen Verhaltensweisen, Familienstrukturen und Sozialverbände, Benutzung von Bauten und Verstecken, Wechsel von Tag– zur Nachtaktivität, verstärkte Abwanderung in nicht bejagte Siedlungsgebiete, unnatürliche Tierkonzentrationen in den Wäldern usw.
Es gilt die Frage zu stellen, warum man eine so heikle Aufgabe wie die Regulierung von Wildtieren und Naturschutz den Jägern überlässt, die Gruppen welche innerhalb der Bevölkerung am wenigsten ethisch und moralisch entwickelt sind, Spass am Töten haben. Jäger, die regelmässig nur durch Angstmacherei, Unwahrheiten, Terror, Geldbeeinflussung usw. sich für ihre Interesse einsetzen können.
Moderner Erkenntnisstand in Ökologie und Wildbiologie zeigt auf, dass sich die Bestandesdichte von Wildtieren dynamisch aufgrund von Nahrungsangebot, Territorialität, Klima, Krankheiten, Ressourcen sowie sozialen und physiologischen Faktoren usw. ohne menschliches Zutun regelt, wenn sie nicht zerschossen wird. Der Jagddruck sowie andere Faktoren hingegen erhöht die Reproduktionsraten der betroffenen Tierpopulationen, was man nicht nur bei den Wildschweinen, Füchse, Rehen, Hirschen, Tauben sondern bei jeder Spezies (Arterhaltung, Überlebungsinstinkt, Geburtenausgleich usw.) beobachten kann. Die Natur ist weise und wenn sich eine Spezies in Gefahr sieht, dann steigt die Geburtenrate. Diesbezügliche wissenschaftliche Studien gibt es z.B. in Frankreich und Deutschland. Mit den Pseudojägern und Pseudofischern herrscht ein Ungleichgewicht in der Tierwelt, Chaos und schändliche Manipulationen in unserer Natur. Viele Fische haben durch den jahrzehntelangen Fischbesatz an Vitalität verloren und sind vom Aussterben bedroht.
Auch wenn Menschen die Jagen unterschiedliche Charaktereigenschaften haben, vereint die Jäger doch letztlich alle das gleiche Tun: Ein gewalttätiger Umgang mit friedliebenden Tieren und der Natur oftmals nur als Spass, Freizeitvergnügen oder auch als Sport sowie die Vergiftung der Natur mit bleihaltiger Munition. Psychologen, Psychiater und Psychoanalytiker sprechen im Zusammenhang mit der Jagd von psychischen Defekten bei den Jägern. Jäger wollen töten!
Die Jagd steht in der Kritik. Sie ist ethisch fragwürdig und nach Ansicht von namhaften Forschern auch ökologisch und ökonomisch kontraproduktiv, ja sogar schädlich. Ganz sicher ist die Jagd in der heutigen Form kein Kulturgut. Alle grobfühlenden Menschen in einem wilden Zustand verlangen nach Fleisch und Wein, welches ihnen die Ruhe und den guten Geist raubt.
Der Jäger scheint ein Wesen zu sein, der fast nur auf die tierischen Funktionen beschränkt ist, und selbst dies scheinen ihm gleichgültig zu sein...intellektuell auf keiner höheren Stufe als ein Hund. Wobei mancher Hund mehr Emphatie besitzt.
Tierbestände regeln sich in einer intakten Natur selbst. Natur ist, dass sie am besten regelt, wenn Tiere zu entnehmen sind. Es gilt mit den Wildtieren zusammen zu leben und sie nicht nur als Schädlinge zu bekämpfen. Der grösste Schädling auf der Erde ist heute der, auch durch die Jäger manipulierte, Mensch, welcher am meisten Krankheiten verbreitet.
